Weizenglas 0,5l

Seit gut 100 Jahren existiert diese Glasform, die speziell für Weizenbiere entwickelt wurde. Die Glashöhe sorgt dafür, dass die Kohlensäure einen langen Weg nach oben hat und das Bier dadurch spritzig bleibt und der Schaum sehr stabil. Der Boden ist deutlich dicker um den Schwerpunkt nach unten zu verlagern und ist zugleich die Fläche zum anstoßen.

TEKU – Verkostungsglas  0,3l (0,1l)

Man kennt es vom Wein, Whisk(e)y und anderen Getränken. Ein Glas, das dafür entwickelt wurde um die Aromen richtig wahrnehmen zu können. Dieses Glas hat 2 Füllstriche. Füllt man es auf 0,1l kann man sich voll und ganz seinen Sinnen widmen und sein Bier mal ganz anders kennen lernen.  

Pint-Glas 0,4l

In Großbritannien ein Standard, bei uns eher selten zu sehen. Aber wer schon mal dort war und die Pup’s kennengelernt hat, möchte dieses Glas nicht missen. Der Füllstrich liegt bei 0,4l aber nach oben ist noch Luft.

Krug 0,5l

Der Krug aus Glas wurde bereits im 16. Jahrhundert, neben Zinn, Silber, Ton und Porzellan eingesetzt, verschwand jedoch Ende des Jahrhunderts. Anfang des 20. Jahrhundert erlebte er eine Neuauflage und ist seitdem nicht mehr wegzudenken. Im Ausland ist er ein Symbol für deutsche Trinkkultur.

Pilsglas 0,3l

Mit der Idee, dass auch ein Bier in einem Glas edel aussehen soll wurde das Pilsglas entwickelt. Es gibt viele verschiedene Formen, wie die Tulpe, den Pokal oder die Flöte. Die Breite und die Höhe des Glases sorgen für eine stabile Schaumkrone und das Bier strahlt auf eine besondere Art im Tageslicht. Die ersten Gläser dieser Art wurden Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt und stehen wie das Weizenglas für einen bestimmten Bierstil.

Kölschstange 0,2l

Am 6. März 1986 wurde die Kölsch-Konvention von allen Kölsch-Brauereien in Köln freiwillig unterzeichnet. Hier wurde nicht nur die Brauart und die örtliche Bestimmung zum brauen bestimmt, sondern auch dass Kölsch nur in Kölschstangen ausgeschenkt werden soll. Die Form des Glases dient dazu, das Bier länger frisch zu halten und um eine relativ stabile Schaumkrone zu bilden. Auf Grund einer geringeren Kohlensäure wurde dieses Glas entwickelt. Bereits 1963 wurde der Antrag zur Konvention gestellt und seit dem 29. Januar 1996 ist die Kölsch-Konvention auch vom Bundeskartellamt anerkannt.

Craftmaster 0,3l

In den letzten Jahren hat sich viel getan. Das Industriebier bekommt Konkurrenz von Kleinstbrauereien, die neue Interpretationen von diversen Bierstilen und auch längst in Vergessenheit geratene Stile neu aufleben lassen. Speziell für diese Biere wurde ein besonderes Glas entwickelt um die Farbe, den Duft und ja, selbst die Fließgeschwindigkeit des Bieres auf den Punkt zu bringen.

Ideal-Glas 0,3l

Bierstile wie Helles, Porter, Stout, Landbier oder Red Ale aber auch Softdrinks und Longdrinks sind „ideal“ für dieses Glas. Es passt sich quasi der Umgebung an, ist unauffällig und schick zugleich.

Grand Service 0,3l

Pokal-Gläser sind vor allem in Belgien viel zu sehen. In direkter Anlehnung an Weingläser, haben sich die belgischen Brauer für diesen Glastypen entschieden. Wie auch bei einem Rotwein, brauchen die belgischen Bierstile viel Platz im Glas um sich zu entfalten. Durch den in der Regel höheren Alkoholgehalt sind die Aromen stets da und müssen nicht im Glas gehalten werden.

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